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Social Media – kreativ, kritisch, kompetent

Klassen 

Zeitschiene 

In diesem Kurs dreht sich alles um soziale Medien – ihre Chancen, Herausforderungen und ihre Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und unseren Alltag. Die Schüler*innen setzen sich kritisch mit den Mechanismen sozialer Medien auseinander, reflektieren deren Wirkung auf Kommunikation, Identität, Politik und Konsum und erproben kreative Formen digitaler Gestaltung.

 

Bildungs- und Lehraufgaben
  • Förderung der digitalen Kompetenzen (Informations-, Kommunikations-, Medien- und Gestaltungskompetenz)
  • Stärkung der kritischen Urteilsfähigkeit im Umgang mit digitalen Medien
  • Bewusste Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, ethischen und ökonomischen Aspekten digitaler Kommunikation
Didaktische Grundsätze

Der Kurs vermittelt Medienkompetenz im Sinne einer kritisch-reflexiven und handlungsorientierten Medienbildung. Durch praxisnahe, kreative und kooperative Lernformen sollen Schüler*innen zu mündigen, verantwortungsvollen und kompetenten Akteur*innen in digitalen Kommunikationsräumen befähigt werden.

  • Kompetenzorientierung

Informations-, Kommunikations-, Medien- und Gestaltungskompetenz. Ziel ist es, dass Schüler*innen soziale Medien reflektiert, selbstbestimmt und kreativ nutzen können. Zentrale Lernziele sind die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Inhalten und Strukturen sowie die praktische Anwendung medialer Gestaltungsmöglichkeiten.

  • Kritische Medienbildung

Ein zentrales Anliegen ist die Reflexion über Machtstrukturen, Einflussmechanismen und Werte in digitalen Räumen. Die Schüler*innen lernen, Algorithmen, Werbung, Influencer-Marketing, Datennutzung und Trends kritisch zu hinterfragen. Dabei werden auch ethische, gesellschaftliche und politische Dimensionen thematisiert – etwa im Zusammenhang mit Manipulation, Fake News, Schönheitsidealen oder digitaler Gewalt.

  • Schüler*innenzentrierung und Lebensweltbezug

Die Unterrichtsinhalte knüpfen an die Erfahrungswelt der Jugendlichen an. Eigene Social-Media-Erlebnisse, Lieblingsplattformen und genutzte Formate werden als Ausgangspunkt für Analyse und Diskussion genutzt. So entsteht hohe Motivation und Identifikationsmöglichkeit, während gleichzeitig ein Transfer zu übergeordneten Fragestellungen (Gesellschaft, Wirtschaft, Ethik) angeregt wird.

  • Kreativität und Gestaltungskompetenz

Neben analytischen Fähigkeiten werden ästhetisch-gestalterische Kompetenzen vermittelt. Schüler*innen entwickeln eigenständig Texte, Videos, Reels oder Memes, wobei Aspekte wie Storytelling, Design, Zielgruppenansprache und Authentizität im Mittelpunkt stehen. Kreativität dient hier als Form der kritischen Medienpraxis.

  • Interdisziplinarität und Vernetzung

Der Kurs verbindet Inhalte aus Informatik, Wirtschaft, Ethik, Psychologie, Deutsch und Kunst. So wird das komplexe Thema „Soziale Medien“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. 

  • Förderung der digitalen Verantwortung

Der Kurs legt Wert auf ethisches und verantwortungsbewusstes Handeln im Netz. Themen wie Datenschutz, Urheberrecht, Cybermobbing, Respektkultur und digitale Zivilcourage werden in alle Lernphasen integriert.

Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoff

Zum Einstieg analysieren wir verschiedene Social-Media-Profile: Wer kommuniziert wie – und warum kommt das an? In kleinen Präsentationen stellt ihr spannende, kuriose oder besonders einflussreiche Kanäle vor.

Wir werfen einen kritischen Blick hinter die Kulissen von Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube:

  • Wie funktionieren Algorithmen? 
  • Warum sehen wir bestimmte Inhalte? 
  • Welche Rolle spielen Influencer*innen, Werbung und Daten?

Wir sprechen über gefährliche Trends wie Fake News, "TikToxic", Manosphere, Tradwives, „Skinnytok“ oder problematische Religions-Influencer*innen – und analysieren, wie sich Inhalte über Emotionen, Stilmittel und Gruppenzugehörigkeit verbreiten.

Ein weiterer Schwerpunkt: Was spricht Jugendliche an – und wie machen Unternehmen gezielt Werbung? Du lernst, Inhalte zu entschlüsseln und selbst Marketingstrategien zu entwickeln.

Kreative Projekte:

  • Entwicklung eines Social-Media-Auftritts für eine eigene (fiktive) Firma – inklusive Ideenfindung, Design und Präsentation
  • Content Creation: Du gestaltest professionelle Inhalte – Texte, Videos, Reels, Memes
  • Redaktion für unsere Schulkanäle: Du entwickelst echte Beiträge für WIKU Schul-Accounts

Wirtschaftlich denken:

  • Wie funktionieren Geschäftsmodelle? 
  • Was ist Influencer-Marketing? 
  • Welche Jobs entstehen im digitalen Raum?

Themen im Überblick:

  • Geschichte & Funktionen sozialer Medien
  • Selbstdarstellung, Datenschutz & digitale Identität
  • Fake News & Faktencheck
  • Influencer*innen, Werbung & Konsum
  • Gefährliche Trends und digitale Diskurse
  • Content Creation: Texte, Bilder, Videos
  • Wirtschaft & Social Media: Geschäftsmodelle, Werbung, Start-ups
  • Projektarbeit: Eigene Kampagne oder Firmenauftritt
Dieser Kurs ist maturabel (Informatik).
Reifeprüfungsthemengebiete:

    Grundlegende Kenntnisse über Social Media, kritisches Hinterfragen von Social Media Posts, Meinungen in der Gruppe austauschen, diskutieren und reflektieren, sowie Teamwork, Feedback und Präsentationstraining. 

    • Analyse eines Social-Media-Phänomens oder -Trends
    • Gestaltung einer themenbezogenen Social-Media-Kampagne
    • Erstellung eines Medienprodukts (z. B. Kurzvideo, Post)
    • Reflexion zu eigener Mediennutzung oder digitaler Selbstdarstellung
    • Lehrervortrag
    • Schülervortrag
    • verschiedene Sozialformen
    • Partnerarbeit
    • Gruppenarbeit
    • Diskussion
    • externe Lernorte
    • angewandte Methoden
    • kreative Produktion
    • praktische Übung
    • Arbeitsauftrag
    • Medienanalyse
    • Recherche
    • Brainstorming
    • Textstudium
    • Mitarbeit

    Interesse an Medien, Kreativität & Eigeninitiative

    Mag. Julia HÄUSLER
    Prof. Mag. Christina HAIDINGER