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| 26-0034 | Social Media – kreativ, kritisch, kompetent | ||
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| Kursbeschreibung | In diesem Kurs dreht sich alles um soziale Medien – ihre Chancen, Herausforderungen und ihre Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und unseren Alltag. Die Schüler*innen setzen sich kritisch mit den Mechanismen sozialer Medien auseinander, reflektieren deren Wirkung auf Kommunikation, Identität, Politik und Konsum und erproben kreative Formen digitaler Gestaltung.
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| Lehrplan | Bildungs- und Lehraufgaben
Der Kurs vermittelt Medienkompetenz im Sinne einer kritisch-reflexiven und handlungsorientierten Medienbildung. Durch praxisnahe, kreative und kooperative Lernformen sollen Schüler*innen zu mündigen, verantwortungsvollen und kompetenten Akteur*innen in digitalen Kommunikationsräumen befähigt werden.
Informations-, Kommunikations-, Medien- und Gestaltungskompetenz. Ziel ist es, dass Schüler*innen soziale Medien reflektiert, selbstbestimmt und kreativ nutzen können. Zentrale Lernziele sind die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Inhalten und Strukturen sowie die praktische Anwendung medialer Gestaltungsmöglichkeiten.
Ein zentrales Anliegen ist die Reflexion über Machtstrukturen, Einflussmechanismen und Werte in digitalen Räumen. Die Schüler*innen lernen, Algorithmen, Werbung, Influencer-Marketing, Datennutzung und Trends kritisch zu hinterfragen. Dabei werden auch ethische, gesellschaftliche und politische Dimensionen thematisiert – etwa im Zusammenhang mit Manipulation, Fake News, Schönheitsidealen oder digitaler Gewalt.
Die Unterrichtsinhalte knüpfen an die Erfahrungswelt der Jugendlichen an. Eigene Social-Media-Erlebnisse, Lieblingsplattformen und genutzte Formate werden als Ausgangspunkt für Analyse und Diskussion genutzt. So entsteht hohe Motivation und Identifikationsmöglichkeit, während gleichzeitig ein Transfer zu übergeordneten Fragestellungen (Gesellschaft, Wirtschaft, Ethik) angeregt wird.
Neben analytischen Fähigkeiten werden ästhetisch-gestalterische Kompetenzen vermittelt. Schüler*innen entwickeln eigenständig Texte, Videos, Reels oder Memes, wobei Aspekte wie Storytelling, Design, Zielgruppenansprache und Authentizität im Mittelpunkt stehen. Kreativität dient hier als Form der kritischen Medienpraxis.
Der Kurs verbindet Inhalte aus Informatik, Wirtschaft, Ethik, Psychologie, Deutsch und Kunst. So wird das komplexe Thema „Soziale Medien“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.
Der Kurs legt Wert auf ethisches und verantwortungsbewusstes Handeln im Netz. Themen wie Datenschutz, Urheberrecht, Cybermobbing, Respektkultur und digitale Zivilcourage werden in alle Lernphasen integriert. Bildungs- und Lehraufgaben, LehrstoffZum Einstieg analysieren wir verschiedene Social-Media-Profile: Wer kommuniziert wie – und warum kommt das an? In kleinen Präsentationen stellt ihr spannende, kuriose oder besonders einflussreiche Kanäle vor. Wir werfen einen kritischen Blick hinter die Kulissen von Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube:
Wir sprechen über gefährliche Trends wie Fake News, "TikToxic", Manosphere, Tradwives, „Skinnytok“ oder problematische Religions-Influencer*innen – und analysieren, wie sich Inhalte über Emotionen, Stilmittel und Gruppenzugehörigkeit verbreiten. Ein weiterer Schwerpunkt: Was spricht Jugendliche an – und wie machen Unternehmen gezielt Werbung? Du lernst, Inhalte zu entschlüsseln und selbst Marketingstrategien zu entwickeln. Kreative Projekte:
Wirtschaftlich denken:
Themen im Überblick:
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| Reifeprüfung | Dieser Kurs ist maturabel (Informatik). Reifeprüfungsthemengebiete: |
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| Vermittelte Kompetenzen | Grundlegende Kenntnisse über Social Media, kritisches Hinterfragen von Social Media Posts, Meinungen in der Gruppe austauschen, diskutieren und reflektieren, sowie Teamwork, Feedback und Präsentationstraining.
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| Methoden |
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| Beurteilung |
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| Voraussetzungen | Interesse an Medien, Kreativität & Eigeninitiative | ||
| Mögliche Lehrende | Mag. Julia HÄUSLER Prof. Mag. Christina HAIDINGER |